Verhinderungspflege: Pflegende Angehörige durch Kurzzeitpflege entlasten

Erfolgt die Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen teilweise oder komplett durch pflegende Angehörige oder sonstige private Pflegepersonen, besteht ein Anspruch auf Verhinderungspflege. D. h., es wird für maximal 6 Wochen bzw. 1.612 € pro Jahr eine professionelle Ersatzpflege durch einen Pflegedienst sichergestellt.
Die Verhinderungspflege kann bei jedweder Verhinderung der privaten Pflegeperson in Anspruch genommen werden. Die Inanspruchnahme ist sowohl stunden-, tage- und/oder wochenweise möglich. D. h., Verhinderungspflege kann beantragt werden, auch wenn die private Pflegeperson nur für einige Stunden die Betreuung nicht übernehmen kann.

Darüber hinaus kann der jährliche Betrag von 1.612 € um zusätzliche 806 € erhöht werden, dafür werden 50 % des Leistungsanspruchs aus der Kurzzeitpflege in die Verhinderungspflege verschoben. Die Kurzzeitpflege stellt die Alternative zur ambulanten Verhinderungspflege dar, nur dass der Betroffenen nicht in seinem Wohnumfeld verbleibt, sondern während Abwesenheit der privaten Pflegeperson in einer vollstationären Pflegeeinrichtung (Pflegeheim) untergebracht ist.

Übernimmt eine andere private Pflegeperson die Pflege, erhält der Pflegebedürftige wie bisher entweder das gesamte Pflegegeld oder das anteilige Pflegegeld in Rahmen der Kombinationsleistungen.

 

Informationen zur Vergütung erhalten Sie hier.

 

zum Kontakt

Sie haben Fragen, wir die Antworten. Rufen Sie uns an!

T: 0340 / 850 72 062

zum Kontakt