Eigenanteil an den Pflegeleistungen

Wie bei den meisten medizinischen Leistungen, so existiert auch in der Pflegeversicherung ein Eigenanteil.

Die aufgeführten Vergütungsmöglichkeiten sind lediglich Teilvergütungen, d. h. die Pflegeeinrichtungen bekommen durch die Pflegekasse nicht alle Aufwendungen bezahlt. Deshalb haben Pflegeeinrichtungen die gesetzliche Möglichkeit, betriebsnotwendige Aufwendungen, wie Miete, Zinsen und Abschreibung, von den Pflegebedürftigen direkt einzufordern. Dafür errechnet die Pflegeeinrichtung einen sogenannten Investitionskostensatz von z. B. 5 %. Dieser wird dann auf die erbrachten Leistungen der Pflegeversicherung angewendet und ergibt den Investitionskostensatz, den der Pflegebedürftige selbst zu tragen hat.

Des Weiteren wird durch die gesetzliche Pflegeversicherung lediglich eine Grundversorgung abgedeckt, d. h., die im Pflegeversicherungsgesetz bestimmten Beträge sind Höchstbeträge. Alle über diese Höchstbeträge hinausgehen Aufwendungen müssen somit von den Betroffenen selbst getragen werden.

Die Rechnungslegung der Investitionskosten und der Eigenanteile erfolgt i. d. R. am Anfang des Folgemonats.

 

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